Wort zum Januar 2019

Jahreslosung 2019
Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34:15

Liebe Freunde und Geschwister,

Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeinde für das neue Jahr klingt sehr
eingängig und wird sicher von jedem bejaht und unterstrichen. Wer wollte das
denn nicht, in dieser von vielen Kriegen und Konflikten bedrohten Welt?
Natürlich sehnen wir uns nach Frieden. Wer will denn in einem Land leben, in
dem durch Kriegsgewalt alles in Schutt und Asche liegt? Die Bilder aus Syrien
und dem Jemen, um nur mal zwei Länder zu nennen, sprechen eine deutliche
Sprache.
Doch Frieden beginnt vor allem zunächst mal in uns selbst, in Dir und in mir..
Wenn wir selbst keinen Frieden haben, sind wir auch kaum in der Lage, Frieden
zu leben oder gar zu geben. Frieden ist wie eine Quelle, die in uns sprudelt –
oder eben nicht. Wenn sie sprudelt, können wir auch Frieden weitergeben und
sogar Friedensstifter sein, wie Jesus es in der Bergpredigt sagt. Wie aber können
wir diese Quelle zum Sprudeln bringen, wenn sie grade verschüttet ist? Jesaja
bezeichnet Jesus als Friedefürst. „Fürst“ bezeichnet immer den Ersten vor
denen, die folgen. Der Erste, der den Frieden bringt ist also Jesus Christus, Jesaja
nennt Ihn den Gottesknecht. Jesus ist der Friedensbringer. Wo Er einzieht
kommt Sein Frieden mit. Denken wir nur an Zachäus, der nach dem Besuch Jesu
den ersten Schritt auf seine Hasser zuging, indem er ihnen viermal soviel
erstattete, wie das, was er ihnen vorher aus der Tasche gezogen hatte
Natürlich erleben wir auch Menschen, die bewusst keinen Frieden mit anderen
haben wollen und immer Unfrieden ausstrahlen. Hier sagt Paulus klar: „Wenn
möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden.“ (Römer 12:18).
Den Korinthern beschreibt er wie das funktionieren kann. Lest mal 1.Korinther
6:6-8. Statt auf sein Recht zu bestehen (und das sogar mit Hilfe von Gerichten
einzuklagen) bedeutet „soviel an euch ist“ sich lieber Unrecht tun zu lassen.
Wem jagen wir nach? Dem Frieden oder unserem (vermeintlichen) Recht?
Interessant finde ich an dem Vers auch, wer diesen Vers seinerzeit als erstes
gehört hat: David befand sich in der Höhle Adullam, in die er sich flüchtete,
nachdem er sich vor dem König Achisch wahnsinnig gestellt hat um nicht als
Verräter getötet zu werden. In dieser Höhle war David an seinem persönlichen
Nullpunkt angekommen. Er war durch Samuel zum König gesalbt worden, aber
vom amtierenden König wurde er gejagt. Er hatte keine Gefolgschaft, nur seine
Familie kam zu ihm in diese Höhle. Doch dann lesen wir, dass sich weitere
Menschen bei ihm einfinden und sich um ihn scharen (1.Samuel 22:2):
Bedrängte, Verschuldete und Erbitterte. Menschen, die sich sicher nach Frieden
sehnen, aber keinen Frieden haben. Diese Männer werden von David gelehrt, sie
wurden, unabhängig von ihrer Vergangenheit, seine Gefolgschaft. Und Davids
Lehre basiert auf dem Psalm 34, dem die Jahreslosung entnommen ist. Diese
Männer hören Worte, die ihnen neue Hoffnung geben, die wie ein Licht in ihre
zerschlagenen Leben scheint. Sie sind wie ein Stern in ihrer Finsternis (ist Euch
mal aufgefallen, dass auch in dem Wort „Finsternis“ immer ein Stern leuchtet?).
Lest zum Abschluss bitte mal die Verse 12-19 des 34. Psalms:
„Kommt, ihr Söhne, hört mir zu: die Furcht des HERRN will ich euch lehren. Wer ist
der Mann, der Lust zum Leben hat, der seine Tage liebt, um Gutes zu sehen?
Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor betrügerischer Rede; lass ab
vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach! Die Augen des HERRN
sind gerichtet auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Denen, die Böses
tun, steht das Angesicht des HERRN entgegen, um ihre Erwähnung von der Erde zu
tilgen. Die Gerechten schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen
rettet er sie. Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die
zerschlagenen Geistes sind, rettet er.“
Für das vor uns liegende Jahr wünsche ich Euch allen Gottes Führung und
Leitung, und die Gabe, Seinen Willen in jeder konkreten Situation zu erkennen.
Euer Kalli

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