Wort zum September 2017

Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen
Mächten! Denn es ist keine staatliche Macht außer von Gott,
und die bestehenden sind von Gott verordnet.
Römer 13:1

 

Liebe Freunde und Geschwister,

diesen Monat ist Bundestagswahl. Am 24. September entscheiden wir mit über die Neubesetzung des Deutschen Bundestages. Aus Spaß an der Freude habe ich kürzlich auf meinem Handy den „Wahl-Navi“ durchgeführt um mal zu erkunden, welche Partei mir denn, bei meiner Meinung zu den verschiedenen Themen, von diesem Navi empfohlen wird. Das Gute war, ich musste wirklich mal zu verschiedenen Themen Farbe bekennen. Da gab es die unterschiedlichsten Bereiche, zur Flüchtlingspolitik, zu den Renten, Ehe für Alle, Bewertungen zu den Parteien und ihren Spitzenkandidaten usw. Am Ende dann erschien ein Quadratdiagramm, wo zwischen liberal und konservativ sowie zwischen „Rechts“ und „Links“ meine Position sichtbar wurde. Auch die Parteien, deren Wahlprogramm zugrunde gelegt wurde, erschienen in diesem Quadrat. Und wo landete ich? Genau mittendrin, mit etwa dem gleichen Abstand zu allen Parteien (mit Ausnahme der AfD, die war sehr weit von mir entfernt). Diese Position überraschte mich etwas. Müsste ich mich auf das Wahl Navi verlassen, wüsste ich noch immer nicht, wo ich bei der Wahl meine Kreuzchen machen sollte. Natürlich gebe ich keine Wahlempfehlung ab,aber dennoch halte ich es für wichtig, dass alle Wahlberechtigten sich auch beteiligen sollten, was natürlich einschließt, sich zu informieren zu den Inhalten und Zielen der Parteien. Diese Inhalte mit den Aussagen der Bibel zu vergleichen, nämlich zu erforschen wie Gott darüber denkt, halte ich darüber hinaus für uns als Kinder Gottes für geboten. Lasst uns auch gemeinsam beten für eine gute Regierung, die letztlich von Gott eingesetzt ist.

Auch die Bibel fordert uns immer wieder auf zu wählen, ist Euch das bewusst? In 5.Mose 30:19 beispielsweise sagt Gott: „Ich rufe heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch auf: Das Leben und den Tod habe ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.“ Gott gibt hier sogar eine (sehr ernste) Wahlempfehlung ab: Wähle das Leben! Wer das Leben wählt stellt sich damit auf die Seite Gottes, der ab diesem Zeitpunkt keine abstrakte Größe mehr für ihn ist, sondern der Schöpfer dieser Welt, derjenige, der immer noch diese Welt, ja das ganze Universum in Seiner Hand hält, der König und Richter ist, der aber durch Jesus Christus nun sein Vater geworden ist (Johannes 14:6). Jesus ist der Weg! In Psalm 25:12-14 lesen wir etwas Gewaltiges, nämlich wie Gott, dann als Vater, uns beständig dabei hilft, immer wieder den richtigen Weg zu wählen und zu gehen. Das Größte ist, dass Gott solche Menschen in Sein Vertrauen zieht: „Wer ist nun der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn wird er unterweisen in dem Weg, den er wählen soll. Seine Seele wird im Guten wohnen, und seine Nachkommen werden das Land besitzen. Der HERR zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten, und sein Bund dient dazu, sie zu unterweisen.“  Könnt Ihr Euch das vorstellen? Der Gott, der keine Ratgeber braucht, zieht uns ins Vertrauen, wenn wir Ihn fürchten. Das bedeutet nicht Angst zu haben vor Ihm sondern uns bewusst machen, dass Er König ist und Ihm alle Herrschaft gehört – unumschränkt.
Ich wünschen Euch von Herzen eine gesegnete Zeit, euer Kalli.

 

Und hier noch ein sehr nachdenkenswerter Beitrag von
Arno Backhaus zu 1.Korinther 12 und zu Hebräer 10:24-25

Normalerwexse funktxonxert dxe Schrexbmaschxne ganz ausgezexchnet, doch heute stxmmt etwas nxcht mxt exner der Tasten. Alle anderen vxerundvxerzig Tasten sxnd xn bester Ordnung, dennoch fällt sofort xns Auge, dass exne ausgefallen xst. Dxese ausgefallene Taste zexgt uns, wxe wxchtxg es xst, dass sxch kexn exnzxger Chrxst davor drückt, dxe Gaben, dxe Gott xhm gegeben hat, für das Rexch Gottes exnzusetzen! „Dxe anderen kommen auch ohne mxch aus“, mag sxch mancher denken. Wenn sxch aber exn Chrxst vor der Aufgabe, dxe Gott xhm gegeben hat, drückt, kann er nxcht erwarten, dass sexne Gemexnde so funktxonxert, wxe Gott es für sxe vorgesehen hat. Jemand anderes wxrd vxellexcht exnsprxngen, der dxe entsprechende Gabe nxcht hat. Das Ganze ergxbt, wxe an dxesem Text unschwer zu erkennen xst, kexn sehr schönes Bxld. Jeder Chrxst, der mexnt, er werde nxcht benötxgt, soll an dxese Schrexbmaschxne denken und sxch sagen: „Es kommt auf mxch an! Xch bxn mxtverantwortlxch dafür, dass Gottes Gemexnde Gestalt gewxnnt und wächst!“

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